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    Der ehemalige Bahnhof im zweiten Wiener Gemeindebezirk wird zu einem neuen urbanen Stadtteil transformiert.

    Die umliegenden Stadtteile und Freiraumstrukturen werden durch einen Rundweg angebunden, der alternative Mobilitätskonzepte (Fuß- und Radverkehr) fördert. Die Erschließung der Baufelder für den MIV erfolgt über zwei Schleifen. Durch die Programmierung spezieller bestehender Orte werden Identitätsstifter geschaffen, die mit den jeweiligen Nutzungen neue räumliche Situationen bilden. Gemeinsam mit dem Rundweg für sanfte Mobilität wird das Rückgrat des Quartiers gebildet, das bereits vor der Bebauung etabliert wird.

    Auf den annähernd quadratischen Grundflächen werden verschiedene Freiraumbereiche – wie z.B. die Durchwegung für sanfte Mobilität, Spielbereiche für verschiedene Altersgruppen, Aufenthaltsbereiche für alle Bewohner, oder Flächen, die für das ökologische Gleichgewicht des Quartiers erforderlich sind vorgesehen. Um die Freiräume qualitativ hochwertig umzusetzen, werden städtebauliche Entwürfe im Rahmen von Bauträgerwettbewerben der einzelnen Baufelder eingefordert.

    Die Ausnutzung der maximalen ökologischen Dichte fördert die wichtigen Aspekte für die Stadt – die funktionale Durchmischung und einen hohen ökologischen Standard.

    Die punktuelle Bebauungsstruktur bildet Wohnhäuser, die jeweils mit dem dazugehörigen privaten Freiraum Insel inmitten der urbanen Landschaft bilden. Die Räume dazwischen fungieren als flexible Leerräume, die mit verschiedenen Aktivitäten von privat bis öffentlich, die sich an die Nutzung anpassen und immer wieder neu definiert und gestaltet werden. Die EG-Zone wird dabei zur Schnittfläche zwischen Innen- und Außenraum.

    Das Ziel der CO2-Neutralität wird durch eine optimale Anbindung durch ÖV und eine Attraktivitätssteigerung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs erreicht. Außerdem werden durch erhöhte Dichten ökologische Baumaßnahmen und Technologien gefördert und das Prinzip der Stadt der kurzen Wege durch Nahversorgung in der EG-Zone verfolgt.


    typ | offener wettbewerb  auftraggeber | stadt wien  ort | wien  

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