MIXED-USE CITY ALS PRODUKTIVES QUARTIER IN DER METROPOLE

3. Platz Wettbewerb IBA’27 Postareal Böblingen 

Year

2021

Status

competition

Location

Böblingen | Germany

Client

Böblinger Baugesellschaft (BBG)

Collaboration

Stefan Kasmanhuber (Renderings)


In der Metropole der Zukunft geht es um gut angebundenen Wohnraum, Produktionsflächen und Arbeitsplätze in einem engmaschigen Raum-Netzwerk. Hier wächst Böblingen nach innen, die Lage an der Bahn mit klimaneutraler Mobilität ist die Voraussetzung für die Entwicklung des Standortes. Am Postareal entsteht ein urbanes Mischquartier als produktives Zentrum der Zukunft. Von hier aus geht ein Impuls in die Metropolenregion.Die vielfältigen und aktiven Nutzungen in der Erdgeschoßzone prägen den Charakter des neuen Quartiers. Die vertikale Nutzungsmischung wird zum Potentialland und Nährboden für produktives Schaffen sowie eigenverantwortliches Handeln. Ein Mehrwert für die Bewohner*innen, Nachbar*innen und Klima entsteht
Die Grundidee des Projekts ist die Schaffung eines differenzierten und vielfältigen Wohn- und Nutzungsangebot. Besonderes Augenmerk liegt neben der Schaffung von Wohnraum-Typologien auf der Ausgestaltung der vielfältigen Freiräume, die durch die Drehbewegung der Baukörper (Terrassen) und der vertikalen Entwicklung (Landmark) ihren besonderen Charakter erhalten.Der Innenhof wird zur Begegnungszone für Produzierende, Nachbarn, Bewohner*innen. Interesse und Öffentlichkeit sind hier gewünscht. Es gibt transparente Fassaden die Einblicke in die aktiven Zonen ermöglichen. Mit drei Öffnungen wird der Blockrand intelligent aufgelöst, Vernetzung in allen Richtungen ist möglich.Die Erdgeschoß-Zonen sind mit der hohen Raumhöhe großzügig gestaltet, um Flexibilität für kommerzielle und nicht-kommerzielle Nutzungen zu ermöglichen. Der gesamte Sockel ist transparent und einsichtig.

Grundprinzipien der Wohnungstypen wie „Kompakter Kern – frei nach außen“ ermöglicht aufgrund der kompakten Grundrissstruktur „Wohnen über Eck“, das sich in den Fassaden mit den größeren Öffnungen ablesen lässt. Erker, Loggien und Balkone schaffen nicht nur differenzierte private Freiräume der einzelnen Wohnungstypen, sondern tragen auch als Elemente zur Fassadengestaltung bei. Die Fassade wird zur aktiv-transformierbaren Hülle durch die Benutzer und reagiert auf die Umwelt. Die Bepflanzung ist integriert und automatisch bewässert. Die Gebäude werden in Skelettbauweise errichtet, die Regelgeschoße werden mit Holzverbunddecken ausgeführt.
Die Nutzungen in der Erdgeschoß-Zone mit den erhöhten Raumhöhen haben eine Pfosten-Riegel- Glasfassade und kommunizieren mit dem Freiraum.
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