Gscheite Karla

2. Platz Wettbewerb Erzherzog Karl Straße Süd

Year

2021

Status

competition

Location

Vienna | Austria

Client

Magistrat der Stadt Wien

Collaboration

Treibhaus Landschaftsarchitektur Hamburg


Der städtebauliche Entwurf positioniert sich als hochwertiges Wohnquartier mit Mehrwert für die Bewohner*innen und deren Nachbar*innen aus den umliegenden Quartieren. Das urbane Patchwork zwischen den beiden U-Bahnstationen Aspernstraße und Donauspital wird durch die identitätsstiftende Typologie und Körnung des Städtebaus ein sinnvolles Ganzes. Das Quartierszentrum Wonka-Platz an der U-Bahnstation Aspernstraße wird durch einen Entree-Platz im Quartier verstärkt; es entsteht daher kein neues Zentrum, sondern eine Weiterentwicklung dieser Zentralität. Ein markanter Eingang ins Quartier entsteht. An den Rändern im Norden und Süden werden die bestehenden, urbanen Funktionen mit kommerziellen EG-Nutzungen verstärkt.

Die markante Höhensilhouette schafft Orientierung im Quartier, mit dichten, aber kleinteiligen Typologien an der Erzherzog-Karl-Straße sowie Langobardenstraße. Die grüne Mitte ist freigespielt für flexible Freiraumnutzungen. Hohe Gebäude am Park geben diesem einen Rahmen. Die Freiraumnutzung wird an diesen Stellen durch Grätzlplätze verstärkt, welche dem Quartier eine innere Logik und Orientierung geben. Die Baufeldteilung soll kleinteilig sein, je nach Größe mit 2-4 Bauplätzen, die vielfältig genutzt werden, z.B. als geförderter und nicht-geförderter Wohnbau, Baugruppen, Quartiershäuser mit einem hohen Anspruch an die Architektur und vielfältigen Nutzungen in den EG-Zonen.

Das Freiraumkonzept besteht aus 4 übergeordneten Achsen: der Langobardenstraße, der Erzherzog-Karl-Straße, der urbanen Achse entlang der U-Bahn und der landschaftlichen Verbindung der Eibengasse. Das neue Quartier gibt den beiden angrenzenden Straßenräumen ein neues Gesicht. Die urbane Achse verbindet die zwei großen Plätze an den U-Bahnstationen und sorgt für kurze Wege im Quartier. Der Park zeichnet sich durch eine weiträumige Parklandschaft zwischen den Quartieren, welche durch einen grünen Fuß- und Radweg miteinander verbunden werden, aus. Er verbindet verschiedene landschaftliche Räume und Sequenzen mit aktiven Feldern aus vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Die EG-Zone an der U-Bahntrasse ist „urban“ konzipiert, mit aktiver EG-Zonennutzung im angrenzenden, zweigeschossigen Sockel von min. GH=4 m. Zwei autofreie Nord-Süd orientierte Erschließungsstränge dienen der Aktivierung mit nachbarschaftsorientierten Nutzungen  Durch flexible, kommerzielle und nicht-kommerzielle EG-Zonen wird ein attraktives Angebot an die Bewohner*innen gemacht, diese Räume aktiv mitzugestalten. Als Entwicklungsräume ausgewiesene Zonen werden durch Calls vergeben. Ein baufeldübergreifendes Entwicklungskonzept für z.B. Gemeinschaftsräume, Co-Working-Räume, Proberäume, Theater etc. ermöglicht die Schaffung eines attraktiven Angebots für die Bewohner*innen.

Privacy Settings
We use cookies to enhance your experience while using our website. If you are using our Services via a browser you can restrict, block or remove cookies through your web browser settings. We also use content and scripts from third parties that may use tracking technologies. You can selectively provide your consent below to allow such third party embeds. For complete information about the cookies we use, data we collect and how we process them, please check our Privacy Policy
Youtube
Consent to display content from Youtube
Vimeo
Consent to display content from Vimeo
Google Maps
Consent to display content from Google